Unsere Haut begleitet uns jeden Tag und muss dabei einiges aushalten. Duschen, Rasieren, Händewaschen, trockene Luft oder häufiges Reiben gehören ganz selbstverständlich zum Alltag – können empfindliche Haut aber zusätzlich beanspruchen. Besonders bei trockener oder zu Neurodermitis neigender Haut lohnt es sich deshalb, die eigenen Gewohnheiten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Zu heiß duschen
Eine lange, heiße Dusche kann zwar entspannend sein, für trockene Haut ist sie allerdings nicht unbedingt ideal. Heißes Wasser kann die Haut zusätzlich austrocknen und dazu beitragen, dass sie sich nach dem Duschen gespannt oder trocken anfühlt.
Angenehmer für empfindliche Haut kann lauwarmes Wasser sein. Auch die Dauer der Dusche muss nicht unnötig lang sein. Nach dem Duschen sollte die Haut außerdem vorsichtig trocken getupft werden, anstatt sie kräftig abzureiben.
Ständiges Kratzen
Wenn die Haut juckt, ist der Griff zum Kratzen schnell gemacht. Kurzfristig kann das zwar Erleichterung verschaffen, gleichzeitig wird die Haut durch das Kratzen mechanisch belastet.
Gerade bei Neurodermitis kann dadurch ein unangenehmer Kreislauf entstehen: Die Haut juckt, man kratzt, die Haut wird zusätzlich gereizt und der Juckreiz kann dadurch weiter zunehmen. Deshalb kann es hilfreich sein, nach Möglichkeiten zu suchen, die Haut möglichst wenig zu reizen und sie regelmäßig zu pflegen.
Zu viel Reibung
Reibung gehört zu den häufig unterschätzten Belastungen für empfindliche Haut. Handtücher, enge Kleidung, raue Stoffe oder häufiges Kratzen können die Haut zusätzlich beanspruchen.
Nach dem Duschen oder Händewaschen sollte die Haut deshalb möglichst sanft abgetrocknet werden. Auch bei der Kleidung können weiche, angenehm aufliegende Materialien eine gute Wahl sein. Besonders wichtig ist, dass nichts dauerhaft scheuert oder unangenehm auf der Haut liegt.
Schwitzen und feuchte Kleidung
Sport, warme Temperaturen oder ein stressiger Arbeitstag können dazu führen, dass wir stärker schwitzen. Schweiß selbst ist zunächst ganz normal, kann sich auf empfindlicher Haut aber unangenehm anfühlen. Zusammen mit Wärme und Reibung kann dadurch zusätzlicher Juckreiz entstehen.
Nach dem Sport kann es deshalb sinnvoll sein, verschwitzte Kleidung möglichst zeitnah zu wechseln und die Haut anschließend sanft zu reinigen. Eine passende Pflege kann danach helfen, die Haut wieder mit Feuchtigkeit und pflegenden Lipiden zu versorgen.
Die richtige Pflege für den Alltag
Eine feste Pflegeroutine muss nicht kompliziert sein. Das NeuroSkin Bundle von ANISSA kombiniert Duschgel, Aktivierungsöl und Bodylotion zu drei aufeinander abgestimmten Pflegeschritten. Das Aktivierungsöl enthält unter anderem Jojobaöl und Schwarze-Johannisbeersamenöl, während die Bodylotion unter anderem Sheabutter und Glycerin enthält.
So lässt sich die tägliche Körperpflege einfach strukturieren: Reinigung, anschließende Ölpflege und abschließende Pflege mit der Bodylotion. Gerade bei trockener und empfindlicher Haut kann eine klare Routine dabei helfen, die Pflege unkompliziert in den Alltag zu integrieren.
Nicht jede alltägliche Gewohnheit ist automatisch schlecht für die Haut. Gerade bei trockener und empfindlicher Haut können bestimmte Routinen sie jedoch zusätzlich beanspruchen – beispielsweise sehr heißes Duschen, starkes Reiben, häufiges Peelen oder eine ständig wechselnde Produktpalette.
Oft braucht es gar keine komplette Veränderung der eigenen Pflegeroutine. Schon kleine Anpassungen können dabei helfen, unnötige Reize zu reduzieren und der Haut mehr Ruhe zu geben. Entscheidend ist letztlich, die eigene Haut zu beobachten und eine Pflege zu finden, die sich angenehm anfühlt und langfristig gut in den Alltag passt.

