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5 Fakten über Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die viele Menschen im Alltag begleitet. Rund um das Thema gibt es jedoch zahlreiche Mythen und Missverständnisse. Was genau passiert bei Neurodermitis eigentlich mit der Haut? Welche Rolle spielen Juckreiz, trockene Haut und äußere Einflüsse? Und bedeutet empfindliche Haut automatisch, dass eine Neurodermitis vorliegt?

In diesem Artikel schauen wir uns fünf wichtige Fakten genauer an und räumen mit einigen typischen Irrtümern auf. So bekommst du einen besseren Überblick über die Erkrankung und erfährst, worauf es im Alltag wirklich ankommen kann.


1. Neurodermitis ist nicht ansteckend

Neurodermitis kann durch Hautkontakt nicht übertragen werden. Auch wenn gerötete, schuppige oder entzündete Hautstellen sichtbar sind, besteht für andere Menschen kein Ansteckungsrisiko. Gerade im Alltag kann das wichtig sein, denn sichtbare Hautveränderungen können bei anderen Menschen zu Unsicherheiten führen. Ein enger Kontakt mit Betroffenen ist jedoch problemlos möglich. Auch gemeinsame Aktivitäten wie Sport, Schwimmen oder Händeschütteln sind grundsätzlich kein Grund zur Sorge. Neurodermitis ist eine Hauterkrankung und keine Infektion.

2. Trockene Haut und Neurodermitis sind nicht dasselbe

Trockene Haut kann zwar ein typisches Merkmal von Neurodermitis sein, bedeutet aber nicht automatisch, dass eine Neurodermitis vorliegt. Bei Neurodermitis handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, bei der unter anderem die Hautbarriere beeinträchtigt sein kann. Dagegen kann trockene Haut auch ohne eine Hauterkrankung entstehen. Niedrige Temperaturen, trockene Heizungsluft oder häufiges Waschen können die Haut bspw. austrocknen. Deshalb sollte nicht jede trockene oder juckende Hautstelle direkt mit Neurodermitis gleichgesetzt werden.

3. Juckreiz gehört zu den häufigsten Beschwerden

Für viele Betroffene ist der Juckreiz eine der belastendsten Begleiterscheinungen. Er kann phasenweise stärker oder schwächer sein und bspw. durch Wärme, Schweiß oder andere individuelle Faktoren beeinflusst werden. Wenn der Juckreiz den Schlaf oder die Konzentration im Alltag beeinträchtigt, kann es besonders unangenehm werden. Gleichzeitig entsteht schnell ein Kreislauf: Durch das Kratzen wird die Haut zusätzlich beansprucht und kann sich dadurch noch gereizter anfühlen. Deshalb versuchen viele Betroffene, bekannte persönliche Auslöser möglichst zu vermeiden. Eine passende und regelmäßige Hautpflege kann dabei ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Umgangs mit empfindlicher Haut sein.

4. Neurodermitis kann sich bei jedem Menschen anders zeigen

Nicht bei allen Betroffenen treten dieselben Symptome oder Auslöser auf. Während bei manchen Menschen bestimmte Wetterbedingungen oder Stress eine Rolle spielen können, reagieren andere beispielsweise empfindlicher auf Wärme, Schweiß oder bestimmte Produkte. Betroffene Körperstellen können sich auch unterscheiden und im Laufe der Zeit verändern. Deshalb lässt es sich nicht pauschal sagen, was die Haut belastet. Mit der Zeit entwickeln viele Betroffene ein Gespür dafür, welche Situationen, Materialien oder Produkte gut zu den Bedürfnissen ihrer Haut passen.

5. Die richtige Hautpflege kann eine wichtige Grundlage sein

Eine regelmäßige, auf die eigene Haut abgestimmte Pflege kann dabei helfen, trockene und empfindliche Haut im Alltag zu versorgen. Dazu gehören eine möglichst sanfte Reinigung und eine passende Pflege, die Feuchtigkeit und pflegende Lipide zuführt. Dabei muss die tägliche Routine nicht aus zahlreichen Produkten bestehen. Häufig ist es sinnvoller, einige wenige Produkte auszuwählen, die gut zur eigenen Haut passen und regelmäßig verwendet werden können.

Das NeuroSkin Bundle von ANISSA vereint Duschgel, Aktivierungsöl und Bodylotion zu einer abgestimmten 3-Schritte-Routine. Enthalten sind unter anderem Glycerin, Sheabutter, Jojobaöl und Borretschsamenöl, die für die Pflege trockener und empfindlicher Haut ausgewählt sind. Entscheidend ist deshalb vor allem, die eigene Haut zu beobachten und die Pflege entsprechend anzupassen.


Neurodermitis bringt viele unterschiedliche Herausforderungen mit sich – von trockener Haut und Juckreiz bis hin zu individuellen Reaktionen auf Wetter, Kleidung oder bestimmte Produkte. Gleichzeitig gibt es einige Fakten, die zeigen, dass Neurodermitis nicht jeden Menschen auf die gleiche Weise betrifft. Eine regelmäßige, passende Hautpflege und ein bewusster Umgang mit persönlichen Auslösern können dabei helfen, die Haut im Alltag zu unterstützen. Wichtig ist vor allem, die eigenen Hautbedürfnisse kennenzulernen und eine Routine zu finden, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Denn auch wenn Neurodermitis zum Leben dazugehören kann, muss sie nicht den gesamten Alltag bestimmen.