Wenn die Haut nachts keine Ruhe gibt, wird aus Schlaf schnell eine unruhige Nacht. Wärme im Bett, trockene Haut und Juckreiz können das Einschlafen erschweren oder dazu führen, dass man nachts häufiger aufwacht. Ein paar kleine Änderungen können dabei helfen, die Haut und den Schlaf möglichst wenig zu belasten.
Warum kann Neurodermitis nachts stärker jucken?
Hautbeschwerden können nachts stärker wahrgenommen werden. Denn es gibt nicht die Ablenkung, die man tagsüber durch den Alltag bekommt. Nachts steigt die Hauttemperatur an und die Wärme kann demnach Juckreiz auslösen. Stille kann ebenso ein Faktor sein. Dazu kommt, dass der Körper nachts weniger entzündungshemmende Hormone produziert. Dadurch können Entzündungen und Juckreiz stärker wahrgenommen werden.
Die richtige Schlafkleidung
Bei Neurodermitis sollte atmungsaktiv, glatt und thermoregulierend sein. Weiche Materialien und möglichst wenig Reibung können die Haut entlasten. Auch zu warme Kleidung oder schwere Bettdecken können dazu führen, dass man stärker schwitzt. Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Kleidung nicht zu eng sitzt. Denn elastische Bündchen, raue Nähte oder kratzige Stoffe können empfindliche Haut zusätzlich reizen.
Die richtige Bettwäsche wählen
Über Nacht liegt die Haut über mehrere Stunden in engem Kontakt mit der Bettwäsche. Reibung, Wärmestau und chemische Rückstände aus Farbstoffen können diesen Kontakt zusätzlich beanspruchen. Es ist deshalb sinnvoll, auf atmungsaktive, weiche Materialien zu achten. Neben Baumwolle können bspw. Leinen, Lyocell oder Seide eine gute Alternative sein. Letztendlich kommt es darauf an, welches Material die eigene Haut am besten verträgt.
Hautpflege vor dem Schlafengehen
Eine feste Abendroutine kann dabei helfen, die Haut regelmäßig zu versorgen. Nach einer sanften Reinigung kann eine passende Pflege dabei helfen, trockene Haut mit Feuchtigkeit und pflegenden Lipiden zu versorgen. Denn nachts hat die Haut Zeit, sich vom Tag zu regenerieren.
Das NeuroSkin Bundle von ANISSA kombiniert Duschgel, Aktivierungsöl und Bodylotion zu einer abgestimmten 3-Schritte-Routine. Inhaltsstoffe wie Glycerin, Sheabutter, Jojobaöl und Borretschsamenöl sind dabei auf die Pflege trockener und empfindlicher Haut ausgerichtet. So lässt sich die Hautpflege unkompliziert in die Abendroutine integrieren.
Manchmal können sich guter Schlaf und Neurodermitis gegenseitig beeinflussen. Starker Juckreiz kann den Schlaf stören, während wenig Schlaf das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen kann. Eine angenehme Schlafumgebung, atmungsaktive Kleidung und eine regelmäßige Pflegeroutine können dabei helfen, die Nacht hautfreundlicher zu gestalten. Entscheidend ist letztlich, herauszufinden, was der eigenen Haut guttut und welche Faktoren den Juckreiz verstärken.

