Neurodermitis im Gesicht: Besonderheiten bei der Pflege

Neurodermitis im Gesicht: Besonderheiten bei der Pflege

Neurodermitis im Gesicht kann besonders unangenehm sein – schließlich ist die Haut hier ständig sichtbar und vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt. Rötungen, trockene Stellen, Spannungsgefühl und Juckreiz können nicht nur körperlich belasten, sondern auch das eigene Wohlbefinden beeinflussen.


Warum ist die Gesichtshaut besonders empfindlich?

Die Haut im Gesicht ist täglich mehreren äußeren Einflüssen ausgesetzt. Kälte, Wind, trockene Heizungsluft, Sonne oder häufiges Waschen können sie zusätzlich beanspruchen. Die Hautbarriere kann bei Neurodermitis geschwächt sein, wodurch die Haut schneller Feuchtigkeit verliert und empfindlicher auf solche Reize reagieren kann. Gerade im Gesicht können trockene, gerötete oder gereizte Hautstellen deshalb besonders auffallen und als belastend empfunden werden.

Sanft reinigen statt gründlich schrubben

Aggressive Reinigungsprodukte, stark entfettende Seifen, grobe Peelings oder alkoholhaltige Gesichtswasser können empfindliche Haut zusätzlich reizen. Besser ist eine sanfte Reinigung mit lauwarmem Wasser und einem milden Produkt, das zur eigenen Haut passt. Beim Abtrocknen sollte das Gesicht anschließend vorsichtig getupft statt gerieben werden.

Auch auf äußere Reize achten

Neben Pflegeprodukten können auch Temperaturwechsel, trockene Luft, Wind, Schweiß oder Reibung die Gesichtshaut beanspruchen. Deshalb kann es hilfreich sein, die eigene Haut im Alltag zu beobachten und persönliche Auslöser zu erkennen. Wer beispielsweise bei kaltem Wetter zu trockenen Hautstellen neigt, kann die Gesichtshaut mit einer passenden Pflege gezielt unterstützen und sie vor zusätzlichen Belastungen schützen.

Feuchtigkeit und Lipide für trockene Haut

Die Hautbarriere kann bei Neurodermitis beeinträchtigt sein, wodurch die Haut leichter an Feuchtigkeit verliert. Deshalb benötigt die Haut täglich eine Kombination aus Feuchtigkeit und Lipiden. Stoffe wie Glycerin binden Wasser in den oberen Hautschichten und können so das Spannungsgefühl lindern. Öle wie Sheabutter oder Ceramide gleichen die fehlenden Lipide aus, indem sie sich wie ein Schutzfilm über die Haut legen. So kann verhindert werden, dass die Feuchtigkeit austrocknet. 

Das NeuroSkin Bundle von ANISSA vereint Duschgel, Aktivierungsöl und Bodylotion zu einer einfachen 3-Schritte-Routine. Die Produkte enthalten ausgewählte Inhaltsstoffe wie Jojobaöl, Schwarze-Johannisbeersamenöl, Borretschsamenöl, Sheabutter und Glycerin. Die Routine ist für die Pflege trockener und empfindlicher Haut konzipiert und kann auch bei zu Neurodermitis neigender Haut in die tägliche Pflege integriert werden. So lässt sich die Haut unkompliziert und regelmäßig mit Feuchtigkeit und pflegenden Lipiden versorgen.

Make-up bei Neurodermitis im Gesicht

Es muss bei Neurodermitis nicht grundsätzlich auf Make-up verzichtet werden. Besonders während einer Ruhephase spricht nichts gegen die Verwendung. Ist die Haut jedoch stark entzündet, nässt oder juckt besonders stark, kann es sinnvoll sein, auf zusätzliche Reize zu verzichten und die betroffenen Stellen möglichst schonend zu behandeln.


Neurodermitis im Gesicht braucht vor allem sanfte Pflege und einen bewussten Umgang mit der empfindlichen Haut. Eine einfache Routine, passende Inhaltsstoffe und möglichst wenig zusätzliche Reizung können dabei helfen, die Haut im Alltag zu entlasten.

Denn gerade wenn die Haut empfindlich ist, muss Pflege nicht komplizierter werden – sondern bewusster.